Abteilung Wettkampf: Rosser für Fischer

01. Juni 2016, 9:31

Abteilung Wettkampf: Rosser für Fischer

Nach 18 Jahren bei Swiss Tennis übergibt Andreas Fischer sein Amt an Karin Rosser. 

In der Abteilung Wettkampf von Swiss Tennis steht ein Führungswechsel an. Andreas Fischer, der die Abteilung während 13 Jahren umsichtig geführt hatte, verlässt Swiss Tennis nach 18 Jahren. Seine Nachfolge tritt Karin Rosser, bisherige stellvertretende Leiterin Wettkampf, an.

Als der Bieler Andreas Fischer 1998 als stellvertretender Leiter Wettkampf zu Swiss Tennis stiess, war der Verbandsitz gerade von Ittigen ins Seeland verlegt, das Nationale Leistungszentrum in Ecublens geschlossen und im Bieler Bözingenfeld neu gebaut worden. Roger Federer, damals knappe 18 Jahre alt, gewann das Juniorenturnier von Wimbledon,  schloss das Jahr als Nummer 301 der Welt ab und bestritt im Sommer die NLA-Interclub-Meisterschaft, einem der Aushängeschilder der Abteilung Wettkampf des Verbandes.

Nach fast zwei Jahrzehnten im Einsatz für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Interclubs, der gesamten nationalen Wettkampfszene, dem Ausbau der Meisterschaften und der internationalen Turniere in der Schweiz sowie in seiner Funktion als Antidoping- und Ethikverantwortlicher des Verbands verlässt Fischer Swiss Tennis Ende Juli in Richtung Uhrenindustrie. Der 46-Jährige wird aber dem Tennissport als aktiver Tennisspieler treu bleiben.

Der Zentralvorstand von Swiss Tennis hat an seiner Sitzung vom 20. Mai die 33-jährige Karin Rosser zur Nachfolgerin Fischers gewählt. Rosser, die seit 2003 die sechsköpfige Abteilung Wettkampf von Swiss Tennis verstärkt, war bereits seit 2013 als Stellvertreterin von Fischer tätig. Die eidg. dipl. Kommunikationsleiterin war in den vergangenen Jahren u.a. für verschiedene Turniere und Meisterschaften verantwortlich, als White Badge Referee für das nationale Officiating zuständig und kümmerte sich um die Wettkampfkommunikation. Die bisherige Stelle Rossers wurde neu ausgeschrieben.

Swiss Tennis dankt Andreas Fischer für seine langjährige Arbeit für den Schweizer Tennissport und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute. Karin Rosser wünschen wir bereits jetzt einen guten Start und viel Freude bei ihrer neuen Herausforderung. 

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